Wirtschaft zum Anfassen

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Qualitätskriterien

Nicht jeder Kontakt mit der Wirtschaftswelt in schulischen Lehr-Lern-Prozessen ist automatisch bildungswirksam. Nicht immer steckt hinter einem Praxiskontakt ein didaktisches Gesamtkonzept.

Mit Blick auf ökonomische Lehr-Lern-Prozesse wäre es aber fatal, wenn mit Verweis auf negative Einzelbeispiele gleich das gesamte Potenzial von Praxiskontakten zwischen Schule und Wirtschaft ‚über Bord geworfen‘ würde.

Im Folgenden werden daher zentrale Qualitätskriterien benannt, die Mindestanforderungen an das Gelingen von Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft darstellen. Die folgende Auflistung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, vielmehr ist sie als Diskussionsgrundlage zu verstehen, für eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Potenzialen und Grenzen von Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft. Vertiefende Informationen bietet das ausführliche Positionspapier "Praxiskontakte zwischen Schule und Wirtschaft: Zentrale Qualitätsanforderungen im Überblick".

1) Fokussierung der für die jeweilige Lerngruppe relevanten Lern-und Bildungsziele

(2) Problemorientierte Planung eines Praxiskontaktes

(3) Fachdidaktisch professionelle Vorbereitung eines Praxiskontaktes

(4) Transparenz über beidseitige Interessenlagen

(5) Kooperative Durchführung des Praxiskontaktes

(6) Reflexiv-kritische und fachlich fundierte Nachbereitung von Praxiskontakten

(7) Einbettung in übergeordnete Sach- und Sinnzusammenhänge

(8) Fachlich und fachdidaktisch fundiert ausgebildete Lehrkräfte